Mittwoch, 17. Mai 2017

Frag die Katze

Wenn ich laufe, laufe ich mit wachen Augen.
Die Haustür der Deutschen ist manchmal sehr interessant. Links und Rechts hängen Fenster, Herzen,  Kränze, Blümchen, Schriften, Tabellen. Oder Gegenständen und Figuren- Blumentöpfe, Gartenzwerge, Katzenfiguren, Hundeutensilien und so weiter. Die Fantasie reicht nicht um alles aufzuzählen.
Falls jemand von euch eine Psychologe ist, oder Menschenversteher würde sofort wissen, wer sich hinter der Türen verbirgt.
 Die Forscher sagen, dass alles was uns in unserem Heim begegnet, erzählt über uns. Über unsere Vorlieben und Zuneigung, über unser Hobby und Interessen.

Die Idee solche Sachen zu fotografieren ist bei mir nicht neu. Ab und zu habe ich Glück, das ein ganzen Tag mich zum lachen bringt. Alleine das reichts um zu denken. "Sind die schlau. Das rettet mein Tag. Die sind ja nicht so, wie ich gedacht habe." Und lache.:)
Foto: Ross

Sonntag, 7. Mai 2017

Staufenberg Schwarzwald

Zwischen Baden-Baden und Gernsbach fand ich ein Straßendorf- Staufenberg,
Es breitet sich rund zwei Kilometer entlang der Kreisstraße. Auf dem Weg nach oben finde ich Weinbau von der beiden Seiten. Nur einige Zentimeter von der Straße wachsen die Walderdbeeren. Manche Sorten, die traditionell für diese Region sind, finden sich oft. Das Dorf existiert seit 1274 und die Erdbeeren wurden neben der Wein die wichtigsten Güter der Region. Seit 1840 haben die Bewohner des Dorfes angefangen Erdbeeren zum Verkauf anzubauen. Die eigene Markthalle lockte sehr viele Händler aus den Regionen, die weit entfernt lagen- Hamburg, Schweiz, England.
Also ein Erdbeerdorf.:)
Von oben und im Regen sieht natürlich alles anders aus, wie wenn die Sonne scheint. Im Wald versteckte ich paar Nüsse für Eichhörnchen und freute mich sehr mehr über die Zapfenkunde zu erfahren. Also gute acht Kilometer kann man rechnen.:) Wandern befreit und verleiht Flügel würde ich sagen.
Fotos: Ross







Mittwoch, 3. Mai 2017

Caroline Régnard-Mayer- Schreiben macht Spaß:Jeder fing mal klein an!

Dieser liebevoll gestaltete Schreibratgeber soll Ihnen die Möglichkeit geben, einfach ihre Gedanken zu Papier zu bringen. Das Buch ist aufgelockert mit zahlreichen Insider-Tipps, beispielsweise Mind-Map oder die Plot-Methode, Impulsen und Sprüchen. Es bietet leere Seiten zum Niederschreiben Ihrer Ideen, Inspirationen, Gedichte oder Geschichten. Sie können die Lektüre auch jederzeit als Tagebuch verwenden.

»Schreiben macht Spaß - Schreiben ist Therapie - Schreiben ist Abenteuer«

Produktinformation

  • Taschenbuch: 112 Seiten
  • Verlag: Books on Demand; Auflage: 2 (26. April 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3744812391
  • ISBN-13: 978-3744812399
  • Größe und/oder Gewicht: 14,8 x 0,6 x 21 cm
Das Buch ist neu und ich habe es bestellt. Ich bin sehr gespannt und freue mich drauf. Vielen Dank an die Autorin!

Sonntag, 30. April 2017

In der Ruhe liegt die Lösung

Neulich hat mich eine Frau fragend gesehen, als ich sie erzählt habe, dass ich meditiere.
"So ein Blödsinn", meinte Sie. "Meine Zeit ist mir zu kostbar".
Ich versuchte sie nicht zu überzeugen, es wäre meine verschwendete Zeit gewesen. Hier möchte ich paar Gedanken aufschreiben für Menschen, wie diese Dame.
Meditationsforscher in Deutschland beschäftigen sich mit der neurobiologischen Meditationsforschung aktiv. Zwei führende Forscher sind die Psychologen Ulrich Ott und Tania Singer. Zum ersten Mal in Deutschland fand im 2010 in Berlin der interdisziplinäre Kongress "Meditation und Wissenschaft" statt. Die Wissenschaftler haben herausgefunden, das regelmäßige Meditation beruhigend wirken kann. In westlicher Medizin wird sie auch als Entspannungstechnik empfohlen. In der Zeit von Leistungsdruck und Ergebnisorientierung ist es erforderlich diese Technik zu praktizieren.
Die Wirkung der Meditation und der Zustand sind als Veränderung der Hirnwellen messbar: die Atmung wird tief, Muskeln entspannen sind, der Herzschlag wird verlangsamt.
Der deutsche Meditationforscher Ulrich Ott konnte die morphologische Veränderungen belegen. Die Dichte der Nervenzellen im orbitofrontalen Cortex war höher und die Bereiche der Großhirne, die für unsere Emotionen und Denken von Bedeutung sind, waren verglichen mit der Vergleichsgruppe um bis zu 5% dicker. 
In seinem Buch "Meditation  für Skeptiker" erklärt der Neurowissenschaftler der Weg zum Selbst. Und im Irland gibt es Räume, wo jeder zur Ruhe kommen kann.:)
Also, liebe Skeptiker machen Sie den ersten Schritt. Was das sein wird, überlasse ich Ihnen.:)
Fotos: Ross
Buchcover: Amazon








Samstag, 15. April 2017

Pasqualina

Wer oder was ist Pasqualina?

Klingt italienisch, ist es auch. Eine leckere Ostertorte aus Ricotta, Parmesan, Spinat und natürlich Eier. Am Ostermontag wenn die ganze italienische Familie am Tisch sitzt, muss diese Torte nicht fehlen. Laut Legende früher machte man die Torte mit 33 Strudelteigblätter, so wie die Lebensjahren von Jesus, heute macht man die Torte nur mit zwei Teigblätter.
Dazu kommt ein Kilo grüne Blätter- Spinat, Bärlauch, Mangold, Kräuter oder Brennesel.
100 g geriebener Parmesan, 500 g Ricotta, 9 Eier ( 2 für Creme, 7 zum Reinsetzen, die gekocht werden müssen), Muskatnuss, Olivenöl, Salz, Pfeffer.
Den Boden eines Tortenform mit etwas Olivenöl beträufeln und mit Teig auskleiden. Ricotta Creme aus Ricotta, Parmesan, Eier, Pfeffer, Salz, Muskatnuss einfühlen, aber nur die Hälfte. Die andere Hälfte kommt auf der Eier oben drüber. Die grüne Blätter drauf, die 7 gekochte Eier eindrücken, und die andere Hälfte Ricotta Creme. Mit der zweiten Teigschicht verschießen und im Bachofen ca 40-50 Minuten auf 180 Grad durchbacken.
Während die Torte im Ofen ihre goldene Zeit nachholt, kann ich mein Caffe del Doge mit Lavendel und Schoko-Eier- Likör genießen. :)
Foto:Ross

Sonntag, 26. März 2017

Gasthaus am Rande der Stadt

Ich rufe an. Keiner geht ran. In 20 Sekunden ruft unbekannte Nummer zurück.
"Hallo, Sie haben mich angerufen."
"Wer sind Sie?"
"Emil vom Gasthaus."
"Wie ist ihr Familiennahme?"
"Emil vom Gasthaus Frau Ross."
Aha, jetzt habe ich kapiert, wer anruft. Ich habe eigentlich meine Übernachtung per booking gebucht. Die ganze Kommunikation findet per e-mail statt, Kreditkarte angeben, Buchung ausdrücken, fertig. Spart eine Menge Zeit und der Kunde ist glücklich, nicht persönlich betreut zu werden. Anonymität pur.
Am Tag des Ankunfts war ich um 21.00 Uhr da. Auf der Autobahn brauchte ich ewig bis ich vom Punkt A bis zum Punkt B komme. Angekommen, stehe ich vor verschlossener Tür. Ein Schild sagt mir was zu tun ist. "Zum Einchecken rufen Sie bitte die Nummer... an". Ich habe keinen anderen Wahl und rufe brav an. Der Code für die Tür verstehe ich kaum, da ein männlicher Stimme mit Akzent die Zahlen nicht richtig ausspricht. Endlich nach dem dritten Mal habe ich geschafft die Tür aufzumachen. Erleichtert klettere ich die Holztreppe hoch zu meinem Zimmer. A, der Schlüssel habe ich von einer Schublade gefischt, die erste Schublade, zusammen mit meiner Meldebescheinigung, die  ruhig in einer Plastikhülle geduldig auf mich warteten. Jeder könnte zur Schublade greifen und  meine Identität stehlen, mit Adresse und Telefonnummer. Diese Meldebescheinigung hatte keinen Namen, Stempel oder ein Zeichen vom Gasthaus. Nichts, das habe ich später gesehen, einfach wie von einem Geist alles verschluckt. Jetzt war ich durstig und wollte schnell zu meinem Zimmer. Ich hatte so ein mulmiges Gefühl. Angst war es nicht, aber mir war es unheimlich. Der alte Schlüssel öffnete schnell die Tür und ich gelangte in der 50er Jahren. Der alte Kleiderschrank mit Regalen für Schuhe, voll mit Staub, der alte quadratische Tisch in der Mitte des Zimmers mit weißen Flecken von Flüssigkeiten. Der Boden mit dem schwarzen Teppich bedeckt. Als ich ins Bad reinkam, hatte ich das Gefühl, der Schimmel ist überall auf den Fließen. Zur meiner Beruhigung waren die Tücher weiß und sauber.  Das war das Einzige, was meine abenteuerliche Seele erfreute. Das Gasthaus befand sich am Rande der Stadt Kehl und mein Zimmer war an der Ecke des Hauses. So hatte ich zwei Straßen im Blick. Für nächtliche Entdeckungen hatte ich keine Lust, mein Tag war vorbei und ich wollte nur schlaffen. In mir schlummerte so ein Gefühl, von einem betrügerischen Geist ausgenutzt und betrogen zu werden. Am Morgen habe ich das Haus verlassen, und der Schlüssel an der Innenseite der Tür gelassen. Keine Rechnung, nichts. "Warte ab, vielleicht bekommst du es per mail", meldete sich meine innere Stimme. So ein Abenteuer. Ein Geist ist der Herrscher, der Geist, der Gästegelder futtert und anonym bleibt. Die Preisleistungsverhältnis entsprach ein 4-Sternen Hotel, die Realität an einem 2-Sternen Haus. Das Ganze unter dem Hut von Bett und Frühstück. Jeder kann Geschäfte machen.
Ich freute mich auf die Multi-Kulti Atmosphäre in der Stadt mit Ostereinkäufe, der Geruch von Döner und blühenden Bäumen. Der Gastherr vergesse ich nicht, und buche meinen nächsten Unterkunften irgendwo anders. Ah, ich habe fast vergessen. Mein Zimmer war für Nichtraucher. Falls jemand raucht, er muss 100 Euro Busgeld bezahlen. Es war für mich ein Rätsel wie der Geist das feststellen konnte. Untersuchte er den Müllgehalt oder hatte eine feine Nase?
Ich bin unterwegs und freue mich auf die Zeit mein Blog weiter zu schreiben.

P.S. Das Haus wird von der ...Immobilien GmbH mit Sitz in der Schweiz vermietet. So weiß ich jetzt wer der Geist, der das Geld futtert, ist.
Fotos:Ross



Samstag, 18. März 2017

Zeig mir

"Zeig mir deine ätherische Öle!", sagte eine Freundin, als wir über die Wirkung der Pflanzen gesprochen haben. "Du hast Lavendel, Rose und Rosmarin", bemerkte sie und lachte. "Was ist? Sind sie nicht richtig?", fragte ich besorgt.
"Du hast zur Zeit Probleme mit Einschlafen, stimmt?", bemerkte sie. "Ja, es ist richtig, ich kann schnell nicht ausschalten und nicht sofort einschlafen. Wenn ich Lavendelöl auf dem Stirn habe, geht es leichter."
"Und du hast Rose. Rose ist für alles-gegen Liebeskummer, Traurigkeit und Depression und für schöne Träume. Rosmarin hilft dir die Entzündungsprozesse auf der Haut und inneren Organen zu mildern."
"Woher weißt du das alles?
"Alles, was um dich herum ist, spricht mit mir."- sagte die.
"Du bist verrückt!, lachte ich, aber hörte aufmerksam zu.
"Ich bin sicher, dass ich auch in deinem Bad die gleichen Pflanzen finde. Zeig mir dein Bad."
Ich war so überrascht und als ich ihr mein Bad zeigte, fand sie Duschgel, Crems und Shampoo mit diesen Pflanzenstoffe. Endlich wusste ich woher sie es weißt, was mit mir los ist. Sie kannte einfach die psychische und physische Wirkung der Pflanzenstoffen und es war sehr leicht. Die meistbenutzten ätherischen Ölen von allen Menschen auf der Erde sind genau diese, wo sie bei mir entdeckt hat.
"Ich habe sogar eine Tabelle, wo alles drin steht, aber ich gebe es dir nicht.", lachte sie. Ich wusste es. In der nächsten Zeit sollte ich mit Videos verbringen und mich selber ein bisschen in den Bereich schlau machen. Vielleicht etwas Neues überlegen, wo ich meine Mitmenschen überraschen könnte.
Weil jeder ist mit der Nase nach vorne und jeder kann mehr oder weniger die Aromen und Duftstoffen wahrnehmen. Auch Sie.:)
Ah, übrigens, in dem Geschenk der Puppe ist Lavendel drin und die Geschichte ist erfunden.
Foto:Ross